Neuer “massiver Angriff” von Migranten gegen die Grenze von Melilla

http://www.aufaitmaroc.com/actualites/maroc/2013/7/9/nouvel-assaut-massif-dimmigrants-contre-la-frontiere-a-melilla_214143.html#.Ud1UXvm1Ebs

Am Dienstag starteten einhundert subsaharischen Einwanderer einen “massiven Angriff” gegen den Grenzzaun zwischen Marokko und der spanischen Enklave Melilla. Etwa 40 schafften es ueber die Grenze nach Spanien, berichten örtliche Behörden.

“Über 40 Migranten mit subsaharischer Herkunft schafften es heute Morgen in Melilla hineineinzukommen, nach einem massiven Angriff auf den Grenzzaun von einer Gruppe von etwa 100 Immigranten”, sagte die Präfektur von Melilla in einer Erklärung.

Die Migranten “versteckten sich in den Wäldern auf der marokkanischen Seite”, bevor sie um 08.20 Uhr GMT am Dienstag “einen koordinierten und massiven Angriff” starteten, sagte sie. Einige kamen bis zum Melilla Flughafen, wo sie von den Beamten der Guardia Civil gefangen wurden, “ohne dass es die normale Aktivität unseres Flughafens verändert hätte”, so die Präfektur.

Fünf zivile Wachen wurden während dieser Operation verletzt, “prinzipiell ohne ernste Verletzungen”, ergaenzt die aufgenommene Aussage.

Gruppen von Migranten aus Subsahara-Afrika starten regelmässig Angriffe gegen die Grenze in Melilla, in der Hoffnung, in Europäische Gebiet einzureisen.

Dies fuehrt oft zu Zwischenfällen mit Verletzungen, wie am 11. März, als es fünfzig Migranten aus Subsahara-Afrika gelang, den Zaun in Melilla zu überqueren. 25 Menschen wurden verletzt, darunter eine 30-jähriger Migrant aus Kamerun, der am 18. März in einem Krankenhaus in Marokko an seinen Verletzungen starb, wie die marokkanischen Vereinigung für Menschenrechte (AMDH) berichtet.

Der Präfekt von Melilla, Abdelmalek El Barkani, betonte die Schwierigkeit für die spanischen Behörden auf den starken Migrationsdruck an den Türen der Enklaven im Mai zu reagieren. Der Fluss der illegalen Einwanderung aus Afrika hat sich seit Ende der 2000er Jahre veraendert, nach der Benutzung des Seeweg zu den Kanarischen Inseln, westlich von Marokko.

“Verschiedene Umstände in den letzten Monaten und in den letzten Jahren, wie die Situation in der Sahel-Zone und in den arabischen Ländern, sowie die Bekämpfung der illegalen Einwanderung über den Atlantik nach Spanien, verändert die Strömung”, hatte er erläutert.

Aufait / AFP

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s